20 Jahre TS Sachsen
Über 150 Jugendliche feierten drei Tage lang in Chemnitz das Jubiläum der CVJM-Jugendarbeit
Rock statt Mathe und Jonglieren statt Grammatik hieß es vom 1. bis zum 3. Mai 2009 im Chemnitzer Georgius-Agricola-Gymnasium. Mit zahlreichen Workshops, jeder Menge Musik, Andachten und verrückten Spielen feierten rund 150 Jugendliche drei Tage lang das 20-jährige Jubiläum von TEN SING in Sachsen. Höhepunkt des Festivals bildete neben vielen anderen Programmpunkten die Geburtstagsshow am Samstagabend, zu der neben vielen ehemaligen TEN SINGern auch der ehemalige stellvertretende Generalsekretär des CVJM in Deutschland, Albrecht Kaul, in seine Geburtsstadt angereist war. Und auch Turid Werrum aus Norwegen, die Initiatorin der ersten Gruppengründung in der DDR und ihres Zeichens „Mama“ aller TEN SINGer in Sachsen, ließ es sich nicht nehmen, den weiten Weg von Norwegen ins sächsische Chemnitz anzutreten.
Nicht ganz zufällig wurde nun am ersten Maiwochenende das Jubiläum der sächsischen TEN SING Arbeit in Chemnitz gefeiert. Denn im Jahr 1989 reiste unter den mehr als schwierigen Einreisebestimmungen der DDR eine Gruppe norwegischer TEN SINGer ins damalige Karl-Marx Stadt, um die TEN SING Idee auch in die DDR weiterzugeben. Und fast wäre dieses Projekt auch an der Bürokratie und dem Starrsinn der DDR Behörden gescheitert. Aber eine Handvoll Menschen mit einer Idee, von der sie niemand abbringen konnte und jede Menge Gebete machten am Ende das Unmögliche wahr. Inzwischen gibt es in Sachsen 17 Gruppen, die vom TEN SING Fieber angesteckt sind. Und so kommen seit 20 Jahren von Annaberg bis Zittau regelmäßig Jugendliche zusammen, um gemeinsam zu singen und zu tanzen, Theater zu spielen, über Gott und die Welt zu reden, zu beten und vor allem: die TEN SING Idee weiterzutragen.
Jens Ahner












