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HOME Seminar 2010 Rückblick

Eindrücke eines Teilnehmers:

Dieses Jahr war das H.O.M.E.-Seminar erstmals komplett ausgebucht und auch von uns Berlinern waren 6 Leute am Start. Zusammen sind wir im Bus des CVJM-Frankfurt (Oder) nach Wabern bei Kassel gefahren. Jedoch hatten wir mit fünf Stunden Fahrzeit nicht die längste Fahrzeit. Über 40 CVJMer und vor allem TEN SINGER aus ganz Deutschland haben sich extra auf den Weg gemacht, um ein ganzes Wochenende mit Gott zu erleben und nebenbei noch jede Menge coole Erfahrungen zu sammeln. Ich selbst war im Worttransport, den Workshop über Andachten. Diesen erlebte ich als sehr informativ und interessant. Ich konnte wirklich jede Menge für mich mitnehmen und fand besonders gut, dass nicht nur die Workshop-Leiter, sondern auch die Teilnehmer das Programm mitbestimmen konnten. Neben jeder Menge Input fand auch eine Menge Austausch statt, sodass jedem Einzelnen Impulse gegeben wurden, um sich auch beim "Andenken" auszuprobieren. Jedoch gab es auch jede Menge andere Workshops, die ich leider nicht besuchen konnte. Jeder Abend wurde vom Worship-Workshop begleitet. Mit Kontrabass, Cajon, Gitarre und Ukulele (!!!) wurden neue Songs einstudiert, die auch das Gemeinschaftsgefühl im "Plenum" bestärkten. Dabei wurde uns allen zusammen das Grundwissen des Glaubens näher gebracht. Natürlich stand Jesus Christus bei diesem Programmpunkt im Mittelpunkt, trotzdem haben wir auch einen kleinen Einblick in andere Religionen bekommen. Im Workshop "Geistlich Leiten" stand die Organisation von TEN SING und anderen Gruppen im Mittelpunkt. Die ganze trockene Theorie wie Gruppendynamik, Kommunikationsmodell usw. wurde aber vom göttlichen Beistand überschattet und die Teilnehmer lernten, wie sie sich von Gott in ihrer Verantwortung führen lassen. Wie jedes Jahr wurde auch Grundfragen zum Glauben im Fragenworkshop auf den Grund gegangen. Einige Gedankengänge waren zwar schwer zu verstehen, aber genau in dieser Runde konnte man darüber reden. Erstmalig gab es dieses Jahr den Zuhörenworkshop. Bernd, der Workshopleiter, war mit seinen 63 Jahren der älteste auf dem H.O.M.E.-Seminar. Aber vielleicht ist gerade seine reiche Lebenserfahrung das, was ihn zu einem guten Zuhörer macht. Jedenfalls wurden genau diese Kompetenzen dort weiter gegeben. Schlussendlich lässt sich sagen, dass auch dieses Seminar wieder mal ein Highlight des Jahres war. Zu einem kostenlosen Seminar mit guter Unterkunft und Verpflegung würde ich immer wieder kommen. Man könnte meinen, dass 40 Leute einfach zu viele für ein Wochenende sind, um eine gute Gemeinschaft entstehen zu lassen. Doch dem war nicht so. Am Essentisch und im Workshop sind wirklich tiefsinnige Gespräche und feste Freundschaften entstanden. Trotzdem konnte ich leider nicht jeden Einzelnen kennen lernen, aber das ist vielleicht auch irgendwo meine Schuld gewesen... Ich würde jedem, der das noch nicht erlebt hat, empfehlen, einfach mal vorbei zu schauen. Es waren auch einige Andersgläubige mit dabei, denen es gut gefallen hat. Ich bin nach Möglichkeit, am 25.11.2011 wieder am Start.

Felix Jäger